4 kapelle restauriert

Gelungene Restaurierung der Kapelle „Mariä Schmerzen” beim Hilberhof/Flor in Berg.

Über Jahre stand die Kapelle, eine ehemalige Totenrast für Begräbniszüge aus der nördlichen Berggegend der Gemeinde, unbemerkt an der Perdoniger-Straße. Jetzt erstrahlt dieses architektonische Kleinod aus dem Jahr 1651 wieder in neuem Glanz.
Der Heimatpflegeverein Eppan hat die Restaurierung im Außen- und Innenbereich, in Zusammenarbeit mit dem Dankmalamt, veranlasst: Das Satteldach wurde mit Mönch- und Nonne-Ziegel neu eingedeckt, die Mauern durch Drainagearbeiten trockengelegt, die Sandsteineinfassung und die Tür wurden sachgemäß restauriert, der Altarraum (Empore) und der Estrich-Boden ausgebessert.

Besonders gelungen scheint die Restaurierung des gefassten Holzaltars: Mit dem gesprengten Dreieckgiebel, den Lisenen und Säulen, nimmt er, in Miniaturformat, die frühbarocken Formen großer Kirchenaltäre auf. Das Ölgemälde zeigt die Schmerzhafte Muttergottes zwischen kerzentragenden Engeln. Darüber ist die Dreifaltigkeit mit der gekrönten Himmelskönigin dargestellt.

Wir danken den Handwerksbetrieben, dem Besitzer Flor, den vielen Spendern, allen voran der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Gemeinde Eppan und dem Landesamt für Denkmalpflege.

Unser Vorstandsmitglied Christoph Frank hat mit viel Herzblut und Eigenleistung wesentlich am Projekt Restaurierung Kapelle mitgeholfen.

 

 

pdficon Nähere Details zum Projekt finden Sie hier.

 

  • maria_schmerzen_vor_restaurierungAltar "Mariä Schmerzen" vor Restaurierung
  • maria_schmerzen_nach_restaurierungAltar "Mariä Schmerzen" nach Restaurierung
  • kapelle_vor_restaurierungKapelle vor Beginn der Restaurierung
  • restaurierte_kapelleKapelle nach der Restaurierung
  • restaurierung2Dach der Kapelle
  • restaurierungRestaurierungsarbeiten

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